Die DSK auf der Umweltmesse der TH Bingen: Zukunft Quartier (ZQ) im Dialog mit den Fachkräften von morgen
Am 20. Mai 2026 präsentierte sich die DSK auf der Umweltmesse der TH Bingen, einer etablierten Fach- und Karrieremesse für Studierende der Umwelt-, Klima- und Energiefachrichtungen im Rhein-Main-Gebiet. Die Veranstaltung hat sich in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe für Studierende und Akteure aus den Bereichen Umwelt, Klima, Energie und Nachhaltigkeit entwickelt. Dass die Veranstaltung weit über eine klassische Karrieremesse hinausgeht, zeigte sich auch in diesem Jahr: Im Mittelpunkt standen aktuelle fachliche Fragestellungen und die Frage, wie technische, ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen gemeinsam gelöst werden können. Für die DSK bot die Messe deshalb eine ideale Plattform, um die Arbeit unseres Teams „Zukunft Quartier“ (ZQ) vorzustellen. Aus dem Büro Rhein-Main waren Simon Poddig und Andrej Olivanov vor Ort und kamen mit Studierenden, Lehrenden und Praxispartnern ins Gespräch.
Gerade die TH Bingen bildet Fachkräfte in Bereichen aus, die für die zukünftige Entwicklung von Städten und Gemeinden zunehmend an Bedeutung gewinnen. Themen wie Klimaschutz, Klimaanpassung, Energieversorgung, Ressourcenmanagement oder nachhaltige Infrastrukturplanung werden dort nicht isoliert betrachtet, sondern interdisziplinär vermittelt. Genau an dieser Schnittstelle bewegt sich auch die Arbeit unserer Kolleg:innen von ZQ.
Die Anforderungen an die kommunale Entwicklung haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Während früher häufig einzelne Fachthemen betrachtet wurden, müssen heute Energieversorgung, Mobilität, Klimafolgenanpassung, Freiraumentwicklung und Stadtplanung gemeinsam gedacht werden. Die kommunale Wärmeplanung ist dafür ein gutes Beispiel. Sie betrifft nicht nur technische Fragen der Energieversorgung, sondern hat unmittelbare Auswirkungen auf Quartiersentwicklung, Gebäudebestand, Flächennutzung und kommunale Investitionsentscheidungen. Ähnlich verhält es sich bei der Klimafolgenanpassung. Fragen des Umgangs mit Hitze, Starkregen oder Wasserverfügbarkeit betreffen längst nicht mehr ausschließlich Umweltfachplanungen. Sie beeinflussen die Gestaltung öffentlicher Räume, die Entwicklung neuer Wohnquartiere, die kommunale Infrastruktur und die langfristige Resilienz von Städten und Gemeinden.
Die Gespräche auf der Umweltmesse zeigten, dass viele Studierende solche interdisziplinären Arbeitsfelder suchen und sich für Tätigkeiten interessieren, bei denen Klimaschutz, Energieplanung und Stadtentwicklung nicht nebeneinander stehen, sondern gemeinsam gedacht werden. Die Umweltmesse der TH Bingen bot dafür den passenden Rahmen. Sie brachte Studierende mit Akteuren zusammen, die tagtäglich an der Umsetzung von Klima- und Transformationsprozessen arbeiten. Für die DSK war die Veranstaltung deshalb nicht nur eine Möglichkeit, sich als Arbeitgeberin zu präsentieren, sondern vor allem eine Gelegenheit, den fachlichen Austausch mit einer Generation zu führen, die die nachhaltige Entwicklung unserer Städte und Gemeinden künftig maßgeblich mitgestalten wird.
