Was passiert mit vermeintlichen „Rückseiten“ von Stadträumen, sowohl unbebaut als auch bebaut, wenn diese durch neue positive Stadtentwicklungsimpulse in den Vordergrund rücken? Mit dieser Transformation beschäftigte sich ein städtebaulicher Stegreif (Kurzentwurf) in Lübbenau/Spreewald, welcher Ende Juni 2025 in Kooperation mit der BTU Cottbus – Senftenberg (Fachgebiet Stadtplanung), dem Projektbüro LÜBBENAUBRÜCKE, der Stadt Lübbenau/Spreewald und der DSK GmbH durchgeführt wurde.
Die frühere Rückseite des Bahnhofes soll bzw. wird durch die Entstehung der „Gurkenwelt“ (ein Strukturwandelprojekt, als Zentrum für regionale Erzeugnisse, im ehemaligen Lokschuppen) zur zweiten Vorderseite des Bahnhofes und dadurch zum „Tor zur Neustadt“ von Lübbenau/Spreewald.
Ziel des Stegreifes war die Entwicklung einer einladenden, klimaangepassten und gut nutzbaren Eingangssituation des südlichen Bahnhofsvorplatzes. Berücksichtigung finden sollten dabei die verschiedenen Anforderungen an Nutzungen und Wegebeziehungen der angrenzenden Institutionen sowie des bestehenden nördlichen Bahnhofsvorplatzes. Wichtig war hierfür der Umgang mit intensiver, geringer und sehr geringer Nutzung zu bedenken.

Nach dem Auftakttermin am 11. Juni 2025, an dem Vertreter:innen des Projektbüros und der Gurkenwelt das Projekt vorstellten und eine kurze Vor-Ort-Begehung durchführten, hatten die Studierenden zwei Wochen Zeit um ihre Entwürfe zu gestalten. Die Endpräsentation fand am 25. Juni 2025 satt.
Ein großer Dank geht das Fachgebiet Stadtplanung, das Projektbüro LÜBBENAUBRÜCKE und die Stadt Lübbenau/Spreewald für die Möglichkeit der Durchführung des Stegreifes und die gute Zusammenarbeit.